Weihnachten ist vorbei, die Völlerei hat ein Ende und die ersten Geschenke warten traditionell auf ihren Umtausch. Nicht mehr lange, dann beklagt man sich wieder übers Wetter und über den Kater, den man sich am Vortag erarbeitet hat.
Weiterer Grund über Kritik ist die laute Knallerei, die bekanntlich pünktlich drei Tage vor Silvester beginnt, wobei ich mich frage, ob auf diesem Weg die Funktionsweise der Raketen getestet werden soll. Naja, bei der Nasa testen sie ja auch alles, bevor sie es wirklich starten, oder?
Wie war denn euer Weihnachten? Also bei uns wie immer chaotisch, anders wäre es nicht UNSER Weihnachtsfest. Denn seit ich denken kann, kämpfen wir uns pünktlich am Weihnachtstag durch Kisten und Kartons, Säcke und versteckte Ecken, um den Weihnachtsmist zu finden. Meistens stellen wir spätestens nach Schließung der Supermärkte fest, das die Lichterketten nicht klappen und natürlich ist dann auch der Christbaumständer unauffindbar. Ich denke noch heute, dass wir am Vortag von Weihnachten Vandalen haben, die in unser Haus einbrechen, die Lichterketten zerstören und mit unserem Ständer die Tür rausrennen, anders kann ich es mir nicht erklären. Und damit es uns richtig hart trifft, kommen diese spätestens beim Abschmücken der Weihnachtsdeko zurück, stellen den Ständer wieder an einen der uns derzeit nicht bekannten Plätze und entschwinden so leise, wie sie gekommen sind. Unfassbar...
Dass Weihnachts-Gottesdienst war, wissen wir als heilige Katholiken natürlich und haben es gewissenhaft ignoriert, denn schließlich muss das Essen vorbereitet und serviert werden und das kirchliche Yoga, was zwangsläufig beim knieen, stehen, sitzen entsteht, gefährdet akut das weihnachtliche Übergewicht. Leider habe ich mich dieses Jahr ein wenig verkalkuliert, denn das Federtier passte nicht wirklich in meinen Backofen und tat sich etwas schwer, wenn ich es versucht habe, in Alkohol zu ertränken. Es war sogar so bösartig, dass es den Alkohol über meinen Fußboden ergoss *kopfschüttel*. Aber, da ich geübte Puten-Dompteurin bin, hab ich das natürlich in den Griff und das Federviech gar bekommen :-), pünktlich 2 Stunden zu spät, so gegen 22h.
Ansonsten gab es natürlich zur Bescherung "Stille Nacht" aus den Boxen des Computers, exakt solange, wie das Kind brauchte, um das mühselig angebrachte, viel zu teure Papier, von den Päckchen zu reißen und endete abrupt, als mein Kurzer mit den Highlights der Präsente nach oben in sein Zimmer verschwand. Ja, ich war vollkommen gerührt, als ich unseren eben noch sauberen Flur in Trümmern wiederfand.
Zerknülltes Weihnachtspapier, aufgerissene Schachteln, ein halb abgeschmückter Baum, schließlich wollten unsere Katzenkinder auch Bescherung und wir...mittendrin, mit festlichen Gesichtern.
So, Weihnachten ist nun um und wir freuen uns schon auf das nächste Highlight - Silvester! Und was wir dort so alles erlebt haben...kann ich euch natürlich noch nicht erzählen, bin aber schon jetzt sehr gespannt, welche Pleiten, Pech und Pannen uns dann wieder geschehen :-). Und da Wunder jeden Tag geschehen...würde es mich nicht wundern, wenn wieder irgend etwas wahnsinnig chaotisches passieren würde...
Ich wünsche euch schon jetzt einen guten Rutsch...und würde mich freuen, wenn ihr mir mal mitteilt, wie euer Weihnachtsfest so gewesen ist. Gerade an diesen Tagen geschehen ja sonderbare Dinge...und die Eklats und Tragödien in den Familien häufen sich *sfg*...



Ela du hast es wie jedes Jahr wieder gepackt unsere Weihnachtsfeste so schön zu beschreiben ;-) Wie wäre es denn wenn es anderster wäre als so wie es ist ??? Würdest du dann noch sagen :DAS war ein schönes Fest !! So gans ohne Chaos geht es doch niergends zu !! STIMMTS ???? Lg Ilka
AntwortenLöschenstimmt...wäre es anders, wäre es nicht MEIN Weihnachtsfest! Langweilig und spießig kann jeder..und ich ..ich bin nicht jeder :-)
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